Einfache Nocken

Bist du auch so ein Gnocchi-Fan? Dann musst du das hier unbedingt probieren! Auch wenn Gnocchi immer nur mit Italien assoziiert werden – sie sind auch nördlich der Alpen bekannt und beliebt und es lassen sich so viele leckere Gerichte damit kochen. Die Zubereitung ist gar nicht schwer, aber das Ergebnis kann sich sehen und auch schmecken lassen.

Gnocchi aus dem Kühlregal sind ohne Frage schneller fertig, aber selbstgemacht schmecken sie einfach noch viel besser und du kannst selbst entscheiden, welche Kartoffeln und welches Mehl du verwendest und wie viel Salz enthalten sein soll. Natürlich schmecken die Nocken auch einfach gekocht ohne weitere Zutaten. Ich habe sie aber noch angebraten und in selbstgemachtem mojo verde geschwenkt. Das ist ein kanarischer Dip aus Öl, einer Menge Petersilie und Knoblauch, der meistens zu Runzelkartoffeln gegessen wird. Außerdem bestreue ich sie mit frisch geriebenem Parmesan.

Italien trifft Kanaren – einfache Nocken mit mojo verde und Parmesan

Die Menge reicht für 2 Personen. 

Du brauchst: 

  • 400g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Bio-Ei
  • Mehl
  • Salz 
  • Muskatnuss
  1. Zuerst schälst du die Kartoffeln, schneidest sie in kleinere Stücke und dünstest diese dann. Das geht am besten mit einem Gemüsedünster bzw. einem Dämpfeinsatz. Durch das schonende Dünsten bleibt die Stärke in den Kartoffeln enthalten. 
  2. Die gegarten Kartoffelstücke stampfst du, gibst den Stampf in ein Küchentuch und wringst es gut aus, damit möglichst wenig Feuchtigkeit in ihm verbleibt.
  3. Den Stampf verrührst du danach mit dem Ei und der Speisestärke. 
  4. Anschließend schmeckst du das Gemisch mit Salz und Muskatnuss ab, bevor du so viel Mehl einarbeitest, bis der Teig nicht mehr klebt. 
  5. Aus dem Teig formst du mehrere etwa daumendicke Stränge, die du noch einmal bemehlst. Danach schneidest du sie alle paar Zentimeter durch, sodass du viele Stücke in der Größenordnung zwischen Weintraube und Walnuss erhältst. Wie groß du die Nocken schneidest, bleibt deinem Geschmack überlassen. 
  6. Die Stücke formst du zu Ovalen. Für die typische Riffelung drückst du sie einmal kurz über die Zacken einer Gabel, diesen Schritt kannst du aber auch auslassen. 
  7. Dann kochst du die Nocken kurz in Salzwasser und schöpfst sie mit einer Schaumkelle ab, sobald sie seit etwa drei Minuten an der Oberfläche schwimmen. 
  8. In etwas Öl kannst du sie danach in einer Pfanne kurz anbraten. Achte aber darauf, dass sie gut abgetropft sind.

Im Herbst mag ich die Nocken gern mit einer Kürbissoße, im Winter in Schinken-Sahne-Soße mit Knoblauch und Petersilie, im Frühling mit frischen Champignons oder Bärlauch und im Sommer mit einer kräftigen Tomatensoße, Rucola und Pinienkernen. Hast du ein Lieblingsrezept mit Nocken? Schreib es mir gern in die Kommentare! 🙂

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