Bruscetta – italienische Vorspeise

Was schreit mehr Italien als Pizza, Pasta, Tiramisu und Bruscetta? Die krossen Baguette-Stücke mit Tomatensalat erfreuen sich vermutlich bereits seit ihrer Erfindung größter Beliebtheit. Auch ich mache sie ganz besonders im Sommer mit frischen Tomaten aus dem Garten gerne. Manchmal finden sie ihren Platz auf einer großen Antipasti-Platte, manchmal reiche ich sie als frische Begleiter zur Tomatensuppe und manchmal mache ich eine große Bruscetta-Platte als Häppchen für Freunde und Familie, die zu Besuch kommen.

Dass sie sich einen so festen Platz in meiner Küche verdient haben, ist kein Zufall, denn die kleinen Häppchen sind einfach unglaublich schnell gemacht und schmecken dabei so fantastisch. Ganz oft bekomme ich dann ein „warum machen wir das eigentlich nicht auch öfter, es ist doch so einfach“ von meinen Gästen zu hören. Also: Warum machst du Bruscetta nicht öfter? Alles, was du tun musst, ist etwas Schnippel-Arbeit und fünf Minuten am Herd verbringen, wenn du fertiges Baguette verwendest, statt dieses selbst zu backen. Wenn du etwas mehr Zeit hast, bringt selbstgemachtes Baguette aber nochmal das i-Tüpfelchen für deine Bruscetta.

So kann sich jeder seine Bruscetta selbst zusammenbauen

Die Menge reicht für 2 bis 4 Personen. Je nachdem, ob du die Bruscetta allein servierst oder sie eine Beilage sein sollen. 

Du brauchst:

Für das Baguette

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 180ml Hafermilch
  • 400g Dinkelmehl 
  • 50ml Öl deiner Wahl
  • 1 TL Salz
  • Knoblauchöl zum Braten oder 2 Zehen Knoblauch und Öl

Für den Tomatensalat

  • 250g Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 handvoll Basilikum
  • Salz und Pfeffer

Du beginnst mit der Zubereitung des Baguettes. Diesen Schritt kannst du überspringen, wenn du das Baguette bereits gebacken kaufst. 

  1. Die Milch erwärmst du, sodass sie heißer als lauwarm ist, jedoch nicht kocht. 
  2. In einer Schüssel verknetest du die warme Milch zusammen mit der Hefe, dem Mehl, dem Salz und dem Öl zu einem gleichmäßigen Teigklumpen. Langes Kneten lohnt sich, denn dann wird dein Baguette nachher viel fluffiger. 
  3. Den Teig deckst du für 30min mit einem Handtuch ab. 
  4. Anschließend bringst du ihn in Form und legst ihn auf ein Backblech. Dann reibst du ihn einmal mit Wasser ein und backst das Baguette für 20min bei 200°C im Ofen. 

Während das Baguette aufbackt, kümmerst du dich um den Tomatensalat. 

  1. Zuerst wäschst du die Tomaten und hackst sie anschließend oder schneidest sie in feine Würfel. 
  2. Auch die Schalotte schneidest du sehr fein. 
  3. Die Knoblauchzehe presst du, den Basilikum hackst du ebenfalls fein. 
  4. Dann vermischst du die Tomaten mit der Schalotte, dem Knoblauch und dem Basilikum und schmeckst das Gemisch mit Salz und Pfeffer ab. 

Anschließend kümmerst du dich wieder um das Baguette.

  1. Nach dem Backen lässt du das Baguette einen Moment abkühlen und schneidest es dann in passende Scheibchen. 
  2. In einer Pfanne erhitzt du das Knoblauchöl oder aber du schneidest Knoblauch in feine Scheibchen und gibst ihn zusammen mit Öl in die Pfanne. 
  3. Die Baguette-Scheiben brätst du von beiden Seiten kross an, sodass sie goldbraun werden. Achtung: Das Baguette saugt das Öl förmlich auf. Du musst also immer wieder einen Schwung Öl in die Pfanne geben, damit dein Baguette nicht anbrennt. 
  4. Zum Schluss bestückst du deine gebratenen Baguette-Scheiben mit dem Tomatensalat und servierst sie. 

Du kannst den Tomatensalat auch in einem Schälchen separat vom Baguette servieren, sodass sich jeder Gast selbst so viel auf sein Baguette auftun kann wie er möchte. Eine schöne Abwandlung oder Ergänzung der klassischen Bruscetta ist es, das Baguette mit (Ziegen-)Frischkäse zu bestreichen und darauf gegrillte oder gebratene Zucchini-Scheibchen, die mit Pfeffer garniert werden, zu setzen. 🙂 

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