Johannisbeer-Streuselkuchen mit Pudding

Dieses Jahr war die Johannisbeer-Ernte wieder sehr üppig. Ein großer Teil der Kühltruhe ist voll mit den kleinen Beeren und die wollen jetzt auch gegessen werden. Am allerbesten schmecken mir die roten Johannisbeeren, denn die sind zwar sauer, aber haben trotzdem noch eine süße Note. Besonders in Verbindung mit Vanillepudding sind sie toll und weil ich im Sommer gar nicht genug von fruchtigen Streuselkuchen bekommen kann, landeten sie gemeinsam mit dem Pudding in einem.

Als Basis habe ich einen Quark-Öl-Teig verwendet. So bekommt der Kuchen noch eine Extraportion Eiweiß. Außerdem ist so ein Teig schön saftig und sättigt gleichzeitig noch, besonders auch durch den hohen Anteil an Dinkelmehl, das allein schon sehr sättigend ist und eine schöne Eigensüße mitbringt. Für meinen Kuchen habe ich sehr viele Johannisbeeren verwendet, schließlich habe ich hier mehr als genug. Es würden aber auch weniger reichen. Nimm einfach so viele, wie du für richtig hältst. 🙂

Der dicke Boden ist schön luftig

Die Menge reicht für einen sehr hohen Kuchen in einer Springform mit einem Durchmesser von 26cm. Du kannst den Kuchen aber auch dünner machen und so etwa ein halbes Blech heraus bekommen. 

Du brauchst: 

Für den Boden

  • 2 Bio-Eier
  • 250g Bio-Quark
  • 200g Zucker
  • 150ml Öl
  • 200g Dinkelmehl
  • 200g Weizenmehl
  • 1 TL Natron + 1 EL Zitronensaft

Für die Füllung

  • 400ml Bio-Milch
  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding-Pulver
  • 300g-600g rote Johannisbeeren

Für die Streusel

  • 100g Bio-Butter
  • 150g Weizenmehl
  • 100g Zucker

Du beginnst mit dem Boden. 

  1. Dazu gibst du die Eier, den Quark, das Öl und die Mehle in eine Schüssel. Darauf streust du das Natron und träufelst den Zitronensaft darüber. Warte einen Moment, bis es anfängt zu schäumen und dann verknetest du alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig. 
  2. Nun fettest du eine Springform oder einen Backrahmen, den du auf ein mit Backpapier oder einer Backmatte ausgelegtes Backblech stellst. Dort hinein gibst du den Teig und verstreichst ihn gleichmäßig. Weil er sehr klebrig ist, hilft es, die Teigoberfläche zu bemehlen und ihn dann vorsichtig mit Drücken auszubreiten.

Im nächsten Schritt stellst du die Füllung her. 

  1. In einem Topf verrührst du die Milch mit dem Zucker und dem Pudding-Pulver und bringst das Gemisch unter ständigem Rühren zum Kochen. Sobald es eindickt, nimmst du es vom Herd und verteilst den Pudding auf dem Kuchenboden. 
  2. Dann wäschst du die Johannisbeeren und entstielst sie, sofern noch nicht geschehen, bevor du sie gleichmäßig auf dem Pudding verteilst. 

Zuletzt stellst du die Streusel her. 

  1. Dafür gibst du alle drei Zutaten in eine Schüssel und verknetest sie miteinander, bis du einen Ball daraus formen könntest. Am besten geht das, wenn die Butter etwas weich ist. Falls du die Zutaten mit der Hand verknetest, ist es aber nicht notwendig, da deine Handwärme die Butter schnell erweichen lässt. 
  2. Von deinem Streusel-Ball zupfst du immer kleine Stückchen ab und verteilst sie gleichmäßig auf den Johannisbeeren. 
  3. Anschließend backst du den Kuchen bei 200°C im Ofen. Hast du dich für eine Springform entschieden, backst du ihn erst 15min nur mit Unterhitze, damit der Boden gut durch backt und danach 45min bei Ober- und Unterhitze. Befindet sich dein Kuchen in einem Backrahmen und ist damit dünner angelegt, backst du ihn 30min bis 45min bei Ober- und Unterhitze. Führe nach 30min einmal die Stäbchenprobe durch, damit er nicht zu lange backt. 

Es ist ratsam, den Kuchen nicht direkt nach dem Backen aus seiner Form lösen zu wollen, sondern ihn erst einmal in der Form auskühlen zu lassen, auch wenn er so verführerisch aussieht und duftet. Einerseits könnte der Boden sonst reißen, wenn er nicht abgekühlt und damit fester ist, andererseits ist durch die Hitze dein Pudding noch flüssig und würde somit einfach aus dem Kuchen herauslaufen. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, ist er aber auch fest und du kannst ein frisches Stück Johannisbeer-Streuselkuchen genießen. 🙂 

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