Tiramisu ohne Ei

Ein Tiramisu geht immer! So hat es sich irgendwann ergeben, dass ein befreundetes Pärchen und wir einander ein Tiramisu als Nachtisch mitbrachten, wenn wir uns zum Essen verabredeten. Ganz egal ob zum gemeinsamen Grillen am Nachmittag, zum Tapas-Essen oder zum gemeinsamen Kochen – eigentlich gab es immer ein Tiramisu zum Nachtisch, sogar zu Silvester.

Mein Tiramisu schichte ich am liebsten in einer rechteckigen Auflaufform aus Glas, du kannst aber auch jede andere Schale nehmen oder kleine Portionen in Dessertgläschen schichten. Dadurch werden es eventuell entsprechend mehr Schichten, sodass du die Aufteilung von Löffelbiskuits und Creme anders vornehmen solltest als im Rezept beschrieben. Wenn du das Tiramisu für Kinder zubereitest oder Schwangere mitessen werden, kannst du den Amaretto ganz einfach durch Bittemandelaroma ersetzen. Dadurch wird die Konsistenz etwas fester, der Geschmack bleibt aber sehr ähnlich.

Die Menge reicht für 4 Personen. 

Du brauchst:

  • 300g Löffelbiskuits
  • 200ml kalter Kaffee
  • 200ml Bio-Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 500g Mascarpone
  • 100g Puderzucker
  • 50ml Amaretto oder 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
  • Backkakao
  1. Zuerst stellst du die Creme her, indem du die Sahne zusammen mit dem Puderzucker und dem Sahnesteif steif schlägst und anschließend die Mascarpone unterrührst, bis eine einheitlich cremige Masse entstanden ist. 
  2. Dann rührst du den Amaretto oder das Bittermandelaroma unter. Du solltest die Creme einmal abschmecken, um zu testen, ob du vielleicht mehr Puderzucker oder mehr Amaretto benötigst. 
  3. Die Hälfte der Löffelbiskuits tunkst du von beiden Seiten ganz kurz in den Kaffee und kleidest damit den Boden einer Auflaufform oder anderen Schale deiner Wahl aus. Wenn du die Löffelbiskuits gern mit Kaffee durchnässt magst, solltest du sie etwas länger hinein halten, aber Achtung: Sie saugen sich sehr schnell voll und werden matschig. 
  4. Auf die Löffelbiskuits gibst du die Hälfte der Creme. Darauf schichtest du eine zweite Lage Löffelbiskuits, die du zuvor wieder kurz in den Kaffee von beiden Seiten tunkst. 
  5. Danach schließt du mit der übrigen Creme ab und bestreust die Oberfläche mit dem Kakao. Dafür gebe ich ein wenig Backkakao in ein kleines Sieb und kreise mit einem Teelöffel darin, sodass der Kakao gleichmäßig und pudrig auf die Oberfläche fällt. Dein Tiramisu sollte nun einige Stunden im Kühlschrank stehen, bevor du es servierst, damit die Aromen gut durchziehen können. 

Besonders jetzt im Sommer, wo eine Gartenparty nach der anderen stattfindet, ist mein Tiramisu ein tolles Mitbringsel. Allen, die Tiramisu genauso lieben wie ich, empfehle ich, einfach etwas mehr zu machen und damit eine kleine Portion beiseite zu stellen. So hast du auch am nächsten Tag noch einmal was von dem tollen Nachtisch und da schmeckt er fast noch besser. 😀 

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