Erdbeer-Rhabarber-Streuselkuchen

Für viele ist die Rhabarbersaison bald schon vorüber, bei mir hat sie gerade erst begonnen, denn der Rhabarber bei mir im Garten ist gerade erst seit dem letzten Wochenende erntereif – vielleicht liegt es an seinem eher schattigen Plätzchen auf der Ostseite des Gartens hinter einem hochgewachsenen Flieder, vielleicht aber auch an den ungewöhnlich kühlen Temperaturen zu dieser Jahreszeit. Gleichzeitig beginnt aber auch schon allmählich die Erdbeersaison – ein Anlass, die Überschneidung beider Erntezeiten zu feiern. Das geht besonders gut mit einem Streuselkuchen, der sowohl Rhabarber als auch Erdbeeren enthält.

Für den Teig habe ich etwas untypisch bei Streuselkuchen einen Quark-Öl-Teig gewählt, weil er einfach schön saftig ist und toll mit der Rhabarber-Erdbeer-Füllung harmoniert. Im Teig habe ich Rapsöl verwendet, das hält auch höheren Temperaturen wie sie im Ofen herrschen gut stand. Außerdem setze ich auf eine Mischung aus Dinkelmehl und Weizenmehl, denn das Weizenmehl ist schön leicht und dezent im Geschmack, wohingegen das Dinkelmehl eine leichte Eigensüße mitbringt und außerdem gut sättigt. In meinem Garten wächst ein grüner Rhabarber, er ist also saurer als die roten Stangen, die sonst in den Supermärkten zu finden sind. Seine Säure wird aber gut durch die Süße der Erdbeeren abgefangen, wodurch sie ein traumhaftes Duo auf meinem Kuchen ergeben. Wenn du es lieber süß magst, kannst du auch noch etwas zusätzlichen Zucker an die Füllung geben.

Die Stückchen lassen sich einfach stapeln und damit super platzsparend verstauen.

Die Menge reicht für ein dreiviertel Blech. 

Du brauchst:

Für den Boden

  • 2 Bio-Eier
  • 50g Zucker
  • 100ml Öl
  • 100g Bio-Quark
  • 200g Dinkelmehl
  • 150g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Erdbeer-Rhabarber-Füllung

  • 4 Stangen Rhabarber 
  • 200g Erdbeeren

Für die Streusel

  • 100 Bio-Butter
  • 200g Weizenmehl 
  • 200g Zucker

Du beginnst mit der Zubereitung des Teiges. 

  1. Zuerst vermischst du Eier, Zucker, Öl und Quark zusammen in einer Schüssel zu einer glatten Masse. 
  2. Dann rührst du die Mehle und das Backpulver unter, bis ein einheitlicher Teig entsteht. 
  3. Auf ein mit Backpapier oder mit einer Backmatte ausgelegtem Backblech legst du einen rechteckigen Backrahmen, in dem du den Teig gleichmäßig verteilst. Er ist ziemlich klebrig, eventuell hilft es dir, deine Hände zu leicht einzuölen oder zu befeuchten, um nicht kleben zu bleiben. 

Danach stellst du die Füllung her. 

  1. Die Rhabarberstangen schälst du und schneidest sie in mundgerechte Scheibchen. 
  2. Die Erdbeeren wäschst du, schneidest das Grün ab und schneidest sie in kleine Würfel. 
  3. In einem kleinen Topf erhitzt du die Rhabarber-Scheibchen, bis sie etwas an Form verlieren. Dann gibst du die Erdbeeren hinzu und lässt sie kurz mit warm werden, bevor beides zusammen gleichmäßig auf dem Teig im Backrahmen verteilst.  

Im Anschluss bedeckst du den Kuchen mit Streuseln. 

  1. Für die Streusel verknetest du alle drei Zutaten miteinander. Wenn die Butter weich ist, geht das auch gut mit den Knethaken, sonst musst du es wahrscheinlich per Hand machen. Du knetest so lange, bis du einige wenige große Brocken hast. 
  2. Diese zerkrümelst du über der Füllung, sodass alles gleichmäßig bedeckt ist. Es können nur große Krümel, nur kleine oder eine Mischung aus großen und kleinen Krümeln sein (so habe ich es am liebsten). 
  3. Deinen Streuselkuchen backst du im Anschluss etwa 35min bei 200°C im Ofen. Am besten gelingt er, wenn der Ofen schon vorgeheizt ist. 

Du kannst ihn heiß genießen, zum Beispiel mit einer Kugel Vanilleeis oben drauf oder auch wenn er ausgekühlt ist. Außerdem lässt er sich super stapeln und damit auch ganz einfach mitnehmen. Auch einfrieren ist kein Problem. Nach dem Auftauen einfach nochmal fix im Ofen aufbacken. 🙂 

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