Donauwelle

Entlang der Donau stehen unzählige prachtvolle Städte – nicht umsonst sind Flusskreuzfahrten auf der Donau so beliebt. Eine wirklich Sehenswerte unter ihnen ist in jedem Fall Budapest. Die vielen Gegensätze wie das hügelige Buda auf der einen Seite und das flache Pest auf der anderen Seite der Donau oder auch die Foodfestivals und Ruin Bars im hippen Jüdischen Viertel im Gegensatz zu den Prachtbauten entlang der Donau wie das Parlament machen die Stadt so interessant und überraschend. Auch in der Altstadt finden sich Attraktionen für Touristen wie die Basilika, deren Dach einen tollen Ausblick über die Stadt gibt und kleinen Eiscafés, die selbstgemachtes Eis in der Waffel in Rosenform anbieten. Doch auch ein Abstecher nach Buda lohnt sich. Auf der Kuppe eines jeden Hügels findet sich ein anderes spannendes Gebäude. Besonders empfehlenswert ist dabei die Fischereibastion, die allein schon durch ihren Baustil beeindruckt. Etwas ruhiger geht es auf einem der Schiffe auf der Donau selbst zu, von denen aus sich die schöne Uferpromenade bei einem kühlen Getränk betrachten lässt.

Für den Teig der Donauwelle habe ich Dinkelmehl verwendet, es geht aber natürlich auch Weizenmehl oder eine Mischung beider Mehle. Im Gegensatz zu anderen Rezepten für eine Donauwelle verzichte ich auf die Fertigmischung für den Pudding und stelle ihn stattdessen ganz einfach selbst her. Wenn du eine etwas festere und sahnigere Creme möchtest, kannst du den Pudding auch einfach mit etwas weniger Milch kochen und dann etwas Frischkäse oder Mascarpone unterheben, wenn er noch warm ist. Da ich Schokoladenüberzüge aus Butter, Puderzucker und Kakaopulver nicht sonderlich mag, habe ich für den Überzug echte Schokolade verwendet, die ich mit etwas Öl versetzt habe. Auf diese Weise ist er nicht so hart und die Donauwelle lässt sich gut mit dem Messer schneiden ohne unschöne Brüche im Schokoladenüberzug. 

Die Menge reicht für ein halbes Blech. 

Du brauchst:

Für den Teig

  • 3 Bio-Eier
  • 120g Zucker
  • 100g pflanzliche Margarine
  • 300g Dinkelmehl
  • 150ml Bio-Milch
  • 1 TL Natron + 1 EL Zitronensaft
  • 3 gehäufte EL Backkakao
  • 1 Glas Kirschen

Für den Pudding

  • 2 gehäufte EL Speisestärke
  • Mark einer Vanilleschote
  • 5 EL Zucker
  • 500ml Bio-Milch

Für den Schokoladenüberzug

  • 200g Blockschokolade
  • 3 EL Öl, z.B. Raps

Du beginnst mit der Zubereitung des Teiges. 

  1. Zuerst gibst du die Eier, den Zucker und die Margarine in eine Schüssel und rührst sie schaumig auf. 
  2. Dann fügst du das Mehl und die Milch hinzu und rührst sie ein, bevor du das Natron dazu gibst und mit dem Zitronensaft beträufelst. Lass das Gemisch kurz aufschäumen, bevor du es gründlich unterrührst. Wenn der Teig noch zu fest ist, rührst du noch etwas mehr Milch unter. 
  3. Auf ein mit Backpapier oder einer Backmatte ausgelegtes Backblech stellst du einen Backrahmen, den du von der Innenseite her mit Öl bestreichst, sodass der Kuchen später nicht daran fest backt. Dann gibst du zwei Drittel des Teiges hinein und verstreichst sie gleichmäßig. 
  4. Das übrige Drittel versetzt du mit dem Backkakao und gibst es anschließend auf den Teig im Backrahmen. Auch hier verstreichst du den dunklen Teig gleichmäßig. Wenn du magst, kannst du mit einer Gabel oder einem Stäbchen die Teige ein wenig verrühren, sodass Muster entstehen. 
  5. Nun gibst du die Kirschen aus dem Glas in ein Sieb und lässt sie gut abtropfen, bevor du sie möglichst gleichmäßig auf dem Teig verteilst und leicht andrückst. Bei 180°C backst du den Teig nun für 15-20min. Führ am besten nach 15min einmal die Stäbchenprobe durch. Den Backrahmen nimmst du nach dem Backen nicht ab. 

Danach widmest du dich dem Pudding. 

  1. Dafür kratzt du das Mark aus einer Vanilleschote heraus. Tipp: Die Vanilleschote im Anschluss nicht wegwerfen, sondern in einige Streifen schneiden und mit reichlich Zucker ummantelt in einem Glas einige Wochen stehenlassen. Zwischendurch immer mal umrühren. Auf diese Weise bekommst du einfach und günstig selbstgemachten Vanillezucker. 
  2. Das Mark gibst du zusammen mit der Speisestärke, dem Zucker und der Milch in einen Topf und verrührst sie kräftig, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Danach lässt du das Gemisch unter Rühren kurz aufkochen und noch etwas weiter köcheln, bis die Masse eindickt und blubbert. Erst dann nimmst du sie vom Herd und rührst noch einen Moment weiter. Hinweis: Nach ein paar Minuten kannst du den Frischkäse bzw. die Mascarpone hinzufügen, wenn du magst. 
  3. Anschließend verteilst du den Pudding gleichmäßig auf deinem gebackenen Teig und lässt ihn darauf auskühlen. 

Im letzten Schritt überziehst du deinen Kuchen mit Schokolade.

  1. Zunächst brichst du die Blockschokolade in kleinere Stückchen und gibst sie zusammen mit dem Öl und erwärmst sie unter Rühren zusammen im Wasserbad, bis sie sich zu einer einzigen Schmelze verbunden haben. Das geht alternativ auch in der Mikrowelle, indem du Schokolade und Öl in eine mikrowellengeeignete Schale oder in eine Tasse gibst und sie nur kurz erhitzt. 
  2. Die Schmelze verteilst du gleichmäßig auf dem Pudding. Sobald die Schokolade etwas ausgekühlt ist, kannst du mit einer Gabel Wellenmuster in sie hinein zeichnen. Ist sie noch zu flüssig, lässt du sie am besten noch eine Weile stehen und probierst dann erneut dein Glück. 
Der Ausblick auf die Stadt und die Donau von einer Burg aus

Die Donauwellen lassen sich wie viele andere Kuchen auch portionsweise einfrieren. So hast du bei Bedarf immer eine selbst gebackene Donauwelle parat. 🙂

Welche Stadt an der Donau würdest du gern besuchen? 

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