Cremiger Käsekuchen

Käsekuchen ist für meinen Verlobten das Allergrößte. Immer, wenn ich ihn frage, welchen Kuchen ich backen soll, lautet die Antwort: Käsekuchen! So richtig überzeugt hatte mich kein Rezept, denn Käsekuchen musste für mich immer cremig sein und sollte ohne Puddingpulver auskommen. Nach einigen Versuchen hatte ich schließlich mein eigenes Rezept für einen herrliche cremigen Käsekuchen mit Zitronennote. Seit dem hat auch dieser Kuchen Einzug in meine Küche gefunden und wird regelmäßig gebacken – sehr zur Freude meines Verlobten.

Die cremige Konsistenz erreiche ich einerseits durch eine Mischung aus Quark und Schmand, andererseits aber auch dadurch, dass ich den Kuchen auf niedriger Temperatur backe. Das hat auch den Vorteil, dass die Oberfläche nicht reißt und dunkel wird, sondern nach dem Backen in einem zarten Gelbton schimmert und ganz gerade ist. Beim Quark ist die überlassen, ob du Magerquark nimmst oder einen mit 20% Fettanteil oder mehr. In jedem Fall enthält dein Käsekuchen durch den Quark und die Eier deutlich mehr Protein als es ein gewöhnlicher Rührkuchen täte. In meinem Rezept verwende ich Dinkelmehl, das eine natürliche Süße mitbringt und auch etwas besser sättigt als Weizenmehl. Du kannst aber auch Weizenmehl verwenden oder beide Mehle mischen. Bei der Zitrone ist es wichtig, dass sie Bio-Qualität hat um sicherzugehen, dass die Schale unbehandelt ist – schließlich landet auch diese im Kuchen.

Die Menge reicht für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm.

Du brauchst:

Für den Teig

  • 200g Dinkelmehl
  • 4 EL Zucker
  • 1 Bio-Ei
  • 75g (pflanzliche) Butter
  • 1 Päckchen Backpulver

Für die Käsecreme

  • 500g Bio-Quark
  • 200g Bio-Schmand
  • 3 Bio-Eier
  • 1 Bio-Zitrone, den Saft und die Schale davon
  • 100g Zucker
  • 1 gestrichener EL Speisestärke

Du beginnst mit der Zubereitung des Bodens. 

  1. Dafür gibst du alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und verknetest sie zu einem gleichmäßigen Teig. Die Butter sollte etwa Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut verarbeiten lässt. 
  2. Danach fettest du eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm ein und gibst den Teig hinein, den du mit deinen Händen durch Drücken gleichmäßig verteilst. Ob du einen kleinen Rand stehen lassen möchtest oder nicht, entscheidest du. Auf jeden Fall sollte der Teig keine Ritze zwischen sich und der Kuchenform lassen, damit die Käsecreme nicht dahinter läuft. 

Dann bereitest du die Käsecreme zu. 

  1. Zunächst verrührst du die Eier mit dem Quark und dem Schmand zu einer einheitlichen Masse. 
  2. Anschließend wäschst du die Zitrone und reibst die Schale davon ab. Hässliche Ecken solltest du aussparen. Nach dem Schälen schneidest du die Zitrone auf und presst ihren Saft auf. Diesen rührst du zusammen mit der geriebenen Schale unter die Quarkmasse. 
  3. Nun fügst du den Zucker und die Speisestärke hinzu und rührst alles noch einmal kräftig durch, sodass sich der Zucker gut auflöst und die Speisestärke keine Klümpchen bildet. Die Masse gießt du dann in die Form auf den Teigboden.
  4. Im Ofen backst du deinen Kuchen zuerst 10min bei 220°C mit Unterhitze. Dadurch wird nur der Teigboden der hohen Hitze ausgesetzt, denn dieser soll ja schließlich später stabil sein. Danach stellst du die Hitze auf 100°C herunter und backst den Kuchen weitere 60min. Nach dem Backen öffnest du die Ofentür nur einen Spalt und lässt den Kuchen eine weitere Stunde im langsam kühler werdenden Ofen abkühlen. Auf diese Weise verringert sich die Temperatur nach und nach und die Oberfläche reißt nicht ein. 

Klassisch cremig, mit Mandarinen oder Rosinen – vom Käsekuchen gibt es tausend Varianten. Welche ist deine liebste? 🙂

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