Kleine Nusskränze

Manchmal stehe ich beim Bäcker und kann mich an der großen Auswahl gar nicht satt sehen: Amerikaner, Puddingschnecken, kleine Törtchen, Schweinsohren, Mandelhörnchen und Vieles mehr. Am liebsten würde ich von jeder Leckerei etwas mitnehmen. Besonders die kleinen Hefekränze mit Nussfüllung haben es mir in der Osterzeit angetan. Es wurde also Zeit, sie einmal selbst zu backen und das ist auch gar nicht schwer.

Wie auch meine Zimtschnecken sind meine kleinen Hefekränze vegan und mit Dinkelmehl zubereitet. Dadurch sättigen sie sogar ein wenig und können auch zum Frühstück verspeist werden. Gefüllt werden sie mit gemahlenen oder gehackten und gerösteten Haselnüssen – das gibt ein herrlich nussiges Aroma. Die Margarine kannst du natürlich auch durch (pflanzliche) Butter ersetzen. Wenn du magst, kannst du sie vor oder nach dem Backen auch noch garnieren, zum Beispiel mit einem süßen Zuckerguss, Hagelzucker oder gehackten Haselnüssen. 🙂

Es muss nicht immer Zuckerguss sein – auch mit Puderzucker bestäubt schmecken sie toll

Die Menge reicht für ein Blech. 

Du brauchst:

Für den Teig

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 180ml pflanzliche Milch, z.B. Hafer- oder Mandelmilch
  • 350g Dinkelmehl
  • 100g Zucker
  • 2 EL Öl, z.B. Sonnenblumenöl

Für die Nussfüllung

  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Zucker
  • 2 EL pflanzliche Margarine 

Zum Bestreichen

  • 100g pflanzliche Margarine
  • 3 EL pflanzliche Milch

Du beginnst mit der Zubereitung des Teiges. 

  1. Zuerst erwärmst du die Milch. Sie sollte etwas heißer als lauwarm sein, aber auf keinen Fall kochen heiß sein. 
  2. Nun gibst du alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und verknetest sie gut miteinander, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Er sollte nicht mehr an deinen Händen kleben. Falls er es doch tut, solltest du noch etwas mehr Mehl unterkneten. 
  3. Den Teig lässt du mit einem feuchten Handtuch abgedeckt etwa eine halbe Stunde gehen. 

Im nächsten Schritt stellst du die Füllung her und befüllst die Kränze.

  1. In einer Pfanne röstest du die gemahlenen Haselnusskerne ohne Öl an. Sie sollten nicht dunkel oder schwarz werden. Es reicht, sie so lange zu schwenken, bis sie anfangen, nussig zu duften. 
  2. Anschließend erwärmst du die Margarine, sodass sie flüssig wird und vermengst sie zusammen mit dem Zucker und den gemahlenen Haselnusskernen zu einer Paste. 
  3. Den Teig teilst du in etwa 12 gleich große Stücke. Jetzt rollst du immer ein Stück zu einem Rechteck aus und bestreichst diese von einer Seite mit etwas flüssiger Margarine, bevor du das Rechteck mit etwas von der Nussmischung bestreichst und zu einem Schlauch aufrollst.
  4. Diese Rolle schneidest du längs in der Mitte auf, schneidest aber ein winziges Stück am Ende nicht durch. Dann drehst du du den Strang wie eine Kordel ein und legst die Enden zu einem Kreis zusammen. Damit sich der Kreis schließt, drückst du die Enden vorsichtig aneinander, sodass kaum ein Übergang sichtbar ist. Alternativ kannst du dir auch das Aufschneiden sparen und die Rolle nur kordeln und zusammenlegen. 
  5. Auf diese Weise verfährst du ebenfalls mit den übrigen Teigstücken, sodass du am Ende etwa 12 Kränze heraus bekommst. 

Im letzten Schritt backst du die Kränze und dekorierst sie nach Belieben. 

  1. Die Kränze legst du auf ein Blech und lässt sie im warmen Ofen mit einem feuchten Handtuch zugedeckt noch einmal 30min gehen. 
  2. Danach bestreichst du sie mit etwas pflanzlicher Milch und auch flüssiger Margarine, wenn du magst. 
  3. Anschließend backst du sie bei 200°C für circa 15 bis 20 Minuten goldbraun. 
  4. Wenn du magst, kannst du sie nun auch noch mit Zuckerguss garnieren. 

Die Hefekränze schmecken warm am allerbesten, sollten aber spätestens innerhalb von zwei Tagen aufgegessen werden. Beim Dekorieren können übrigens nicht nur die Großen kreativ werden, sondern auch die Kleinen. 😉 Wie füllst du deine Hefekränze?

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