Spiegeleierkuchen mit Quarkcreme

Der Klassiker auf jeder Ostertafel zum Kaffee. Zum ersten Mal habe ich ihn probiert, als wir um Ostern herum bei meinem Vater und seiner Frau zu Kaffee und Kuchen eingeladen waren. In der Mitte des mit einer österlich bestickten Tischdecke bekleideten Tisches, der mit Schnörkeln und Blumenmotiven verzierten Tellern und Tassen bestückt war, thronten zwei leckere selbst gebackene Kuchen. Zu meiner Rechten ein runder, saftiger Nusskuchen, der mit Puderzucker bestäubt war und zu meiner Linken der mir bis dahin tatsächlich unbekannte Spiegeleierkuchen, den ich schon so oft in Zeitschriften gesehen hatte. Natürlich hat mich die Kreation aus einem luftigen Vanillebisquit, feiner Sahne und einem halben eingelegten Pfirsich sofort überzeugt, sodass ich mein eigenes Rezept kreiert habe, das ich dir heute vorstellen möchte.

Die Ostertafel mit dem ersten Spiegeleierkuchen, den ich gegessen habe

Dabei habe ich versucht, optisch möglichst nah an ein echtes Spiegelei heranzukommen, weshalb mein Kuchen mit einem Tortenguss bestrichen ist. Wenn du diesen nicht magst, kannst du ihn natürlich auch ganz einfach weglassen. Mein Kuchen beinhaltet außerdem etwas mehr Protein und etwas weniger Fett als die klassische Version, da ich eine Quarkcreme anstelle von Sahne oder Pudding verwende. Schlemmen ohne schlechtes Gewissen ist also erlaubt. 😉  
Auch das Dinkelmehl kannst du natürlich durch Weizenmehl ersetzen oder die beiden Mehle mischen. Durch das Dinkelmehl wird der Kuchen dich aber mehr sättigen. Eine vegane Variante des Kuchens findest du bald auf meinem Blog. 🙂 

Die Menge reicht für ein halbes Blech.

Du brauchst:

Für den Teig

  • 2 Bio-Eier
  • 100g (selbstgemachten) Vanillezucker
  • 75g pflanzliche Margarine
  • 175g Dinkelmehl 
  • 100ml Bio-Milch
  • 1 TL Natron + 1 EL Zitronensaft 

Für die Creme

  • 650g Bio (Mager-) Quark
  • 5 EL (selbstgemachter) Vanillezucker

Für die Dekoration

  • 1 Dose Pfirsiche + den Saft davon
  • 1 Päckchen klarer Tortenguss
  • 2 EL Zucker

Du beginnst mit der Zubereitung des Teiges. 

  1. In einer Schüssel schlägst du die Eier zusammen mit dem Zucker und der Margarine schaumig auf. 
  2. Anschließend fügst du das Mehl und die Milch hinzu und rührst beides unter, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. 
  3. Nun gibst du das Natron und den Zitronensaft hinzu und lässt sie kurz aufsprudeln, bevor du sie ebenfalls einrührst. 
  4. Danach fettest du leicht eine rechteckige Backform oder einen rechteckigen Backrahmen ein. Verwendest du letzteren, solltest du das Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte schützen. In deine gefettete Form gibst du den Teig hinein und streichst ihn glatt, bevor du ihn im Ofen bei 175°C für circa 20 Minuten backst. 

Im nächsten Schritt bereitest du die Quarkcreme zu. 

  1. Dafür verrührst du den Quark einfach mit dem Vanillezucker, sodass eine cremige Masse entsteht. 
  2. Sobald der Teig nach dem Backen etwas abgekühlt ist, verstreichst du die Quarkcreme gleichmäßig darauf. 

Im letzten Schritt folgt die Dekoration. 

  1. Die Doseninhalt gibst du in ein Sieb, unter dem eine Schale zum Auffangen der Flüssigkeit steht. Die Pfirsiche lässt du etwas abtropfen, bevor du sie gleichmäßig auf deinem Kuchen verteilst. 
  2. In einem kleinen Topf verrührst du die aufgefangene Flüssigkeit zusammen mit dem Zucker und dem Pulver für den Tortenguss und lässt alles zusammen kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit leicht eindickt. 
  3. Dann nimmst du sie vom Herd und verteilst sie zügig auf deinem Kuchen. Fange dabei am besten immer auf den Pfirsichen an. Auf diese Weise läuft der Tortenguss immer abwärts. Hilf ihm gegebenenfalls etwas nach, indem du den Tortenguss sanft in die Ecken der Kuchenform verstreichst. 
  4. Der Kuchen sollte mindestens 20 Minuten ruhen, bevor du ihn aus seiner Form befreist und anschneidest. 

Vegan, proteinreich und fettarm oder doch klassisch – wie backst du den Spiegeleierkuchen dieses Jahr? 

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