Zimt-Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Noch nicht genug von der winterlichen Hütten-Stimmung? Die Gaudi geht weiter. Passend zu meinem Rezept für Rösti-Kuchen mit Apfelmus vor einigen Tagen gibt es jetzt den zugehörigen Nachtisch: Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Auf die Idee, meinen eigenen Kaiserschmarrn zu braten, kam ich eigentlich nur, weil ich noch eine ganze Schale Apfelmus übrig hatte. Wie schwer konnte es schon sein, Kaiserschmarrn zu machen? Das ist ja quasi ein missglückter Pfannkuchen, dachte ich mir – und Pfannkuchen missglücken mir immer. Beste Voraussetzungen also, mich an einen Kaiserschmarrn zu wagen.

Auch mein Kaiserschmarrn ist vegan. Damit ergibt sich ein tolles zünftiges und veganes Menü. Für den Apfelmus kannst du gleich die doppelte Menge machen und eine Hälfte für den Rösti-Kuchen und die andere für den Kaiserschmarrn verwenden. Auch als Ei-Ersatz dient der Apfelmus und funktioniert ganz wunderbar – der Kaiserschmarrn hält gut zusammen und ist dank etwas Backpulver schön fluffig. Außerdem sind sowohl Kaiserschmarrn als auch Apfelmus zuckerfrei, d.h. ich habe auch keine Zuckerersatzprodukte verwendet. Die dunkle Farbe kommt übrigens vom Zimt, denn davon habe ich als Zimt-Fan reichlich verwendet. Dieser dient auch etwas als Placebo-Süße, da wir durch Zimt an süßes Gebäck erinnert werden und das zuckerfreie Gericht somit etwas süßer wahrnehmen, als es tatsächlich ist. Wenn du es trotzdem süß willst, kannst du natürlich auch Zucker nach deinem Geschmack hinzufügen.

Zuckerfrei und trotzdem leicht süß

Die Menge reicht für zwei Personen. 

Für den Kaiserschmarrn

  • 3 EL Apfelmus (Zubereitung siehe weiter unten)
  • 100g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 80ml Hafermilch
  • 2 gehäufte TL Zimt

Für das Apfelmus

  • 300g Äpfel
  • 1 TL Zimt 

Du beginnst mit der Herstellung des Apfelmuses. 

  1. Zuerst schälst und entkernst du die Äpfel. 
  2. Danach schneidest du sie in kleine Stückchen und gibst sie zusammen mit dem Zimt und etwas Wasser in einen Topf. 
  3. Bei mittlerer Hitze lässt du das Gemenge köcheln, bis die Äpfel matschig geworden sind. 
  4. Dann zerstampfst du sie, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Alternativ kannst du sie auch pürieren. 

Nun stellst du den Kaiserschmarrn her. 

  1. Du nimmst 3 EL vom eben hergestellten Apfelmus ab und verrührst es mit dem Mehl, dem Backpulver, der Milch und dem Zimt zu einem leicht schaumigen Teig. 
  2. Anschließend gibst du das gesamte Gemisch in eine heiße Pfanne mit etwas Öl oder pflanzlicher Margarine. Es darf sich zunächst eine Art Riesenpfannkuchen bilden. 
  3. Nun zerstörst du ihn nach und nach. Die entstehenden Fetzen brätst du von jeder Seite gleichmäßig an. Wie lange, entscheidest du. Ich mag es, wenn sie goldgelb angebraten sind. 
  4. Zum Schluss servierst du sie mit dem Apfelmus auf einem Teller. Wenn du magst, kannst du den Kaiserschmarrn noch mit Puderzucker bestäuben. 

Nicht nur als Nachtisch eignet sich so ein Kaiserschmarrn, er kann auch ein herrlich warmes Frühstück sein. So liefert das Apfelmus gleich ein paar Vitamine und der Kaiserschmarrn eine gute Grundlage für den Start in den Tag. Wann schmeckt dir Kaiserschmarrn am besten? 🙂 

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