Kleines Leinsamenbrot

Wenn ich Zeit habe, starte ich meinen Tag gern ganz gelassen mit frisch aufgebrühtem Tee, ruhigem Yoga und Sonnenstrahlen auf der Haut. Zum Frühstück gibt es dann etwas Obst und Gemüse, ein paar Aufstriche wie Hummus und selbst gebackenes Brot, wie dieses kleine Leinsamenbrot. Für mich ist es eine tolle Abwechslung zu meinen selbst gebackenen Brötchen am Wochenende. Außerdem ist es genauso schnell zubereitet. Noch ganz warm und dampfend kommt es bei mir aus dem Ofen gleich auf den Tisch. Beim Anschneiden knackt die Kruste knusprig, ehe ich einen frischen Aufstrich auf das fluffige Innere streiche.

Der Vorteil von selbst gebackenem Brot ist, dass du genau weißt, welche Zutaten in welchen Mengen enthalten sind. Je nach deinen Vorlieben und der aktuellen Jahreszeit kannst du so dein Brot anpassen und immer mal wieder neue spannende Kreationen ausprobieren. Leinsamen passen dabei eigentlich immer – ob allein oder mit Körnern und Nüssen gemischt. Sie verleihen dem Brot einen leicht würzigen Geschmack und stecken außerdem voller gesunder Nährstoffe, wie mehrfach ungesättigter Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und B-Vitaminen. Passend dazu verwende ich in diesem Rezept kaltgepresstes Leinöl, das aus Leinsamen gewonnen wird. Wenn du an der Veganuary-Challenge teilnimmst, dich den Januar über also vegan ernährst, kannst du das Ei in meinem Rezept auch ersetzen, indem du einen Esslöffel des Leinsamen-Schrots mit zwei Esslöffeln Wasser vermengst und quellen lässt. Es entsteht eine glibbrige Masse, die dir als Ei-Ersatz dient.

Eine Scheibe meines kleinen Leinsamenbrots

Das Brot sättigt zwei bis drei Personen. 

  • 250g Dinkelmehl
  • 1 Bio-Ei 
  • 4 EL Leinöl
  • 1 TL Salz
  • 50g Leinsamen, geschrotet
  • 1 TL Natron + 2 EL Zitronensaft
  • nach Bedarf Hafermilch
  1. Dinkelmehl, Ei, Leinöl, Salz und Leinsamen gibst du in eine Schüssel und verknetest sie gut miteinander. 
  2. Danach fügst du das Natron hinzu, beträufelst es mit dem Zitronensaft und lässt es einen Moment schäumen, bevor du es unterrührst. 
  3. Wenn der Teig noch zu trocken ist, rührst du noch etwas Hafermilch ein. Sei damit aber sparsam, der Teig wird schnell sehr klebrig. 
  4. Anschließend bemehlst du deine Hände und formst einen länglichen Laib daraus. Zum Schluss backst du ihn bei 200°C für 15 bis 20 Minuten. 

Meist reichen mir schon zwei Scheiben von diesem kleinen Leinsamenbrot und ich bin satt. Obwohl ich das Frühstück gern auch mal etwas zelebriere, esse ich bei dieser Mahlzeit recht wenig. Wie ist es bei dir? Wie startest du gut in den Tag? 

Ein Kommentar zu “Kleines Leinsamenbrot

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: