Kürbis-Walnuss-Pesto

Im Sommer habe ich beinahe jeden Tag etwas mit Tomaten gekocht. Kein Wunder, denn meine Stauden hingen voll und auch, als der Herbst überraschend hereinbrach, konnte ich noch eine große Schüssel mit grünen Tomaten ernten und sie auf dem Fensterbrett nachreifen lassen. Seit zwei Tagen ist mein Vorrat aber nun aufgebraucht. Den Tomatengerichten sage ich damit adé bis zum nächsten Jahr. Da stellte sich sogleich die Frage: Woraus mache ich nun Pesto? Zum Glück trägt der Herbst eine ganze Menge Früchte wie etliche Nüsse, Paprika und Kürbis. Auch daraus lassen sich die tollsten Pesto-Kreationen zaubern. Eine möchte ich heute mit dir teilen: mein Kürbis-Walnuss-Pesto. Es ist nicht nur herrlich sämig, sondern steckt Dank Walnüssen auch voller guter Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäure, Folsäure und Eisen. Außerdem ist es wie alle meiner Pestos vegan, laktose- und glutenfrei, sowie für eine LowCarb-Diät geeignet.

Für die meisten meiner Kürbisrezepte wähle ich den Hokkaido, weil er nicht geschält werden muss und sich vielseitig einsetzen lässt. Wenn du ein etwas cremigeres Pesto kreieren möchtest, rate ich dir allerdings zum Butternut-Kürbis. Ich verwende Walnussöl, weil ich einen stärkeren nussigen Geschmack mag. Du kannst aber auch andere Öle verwenden, wie Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Etwas Pepp bekommt das Ganze durch die Chili, von der du natürlich auch mehr verwenden kannst, damit dein Pesto so richtig feurig wird. Wenn du es mild bevorzugst, kannst du sie natürlich auch weglassen oder durch etwas rosenscharfes Paprikapulver ersetzen.

Das Pesto reicht für 4 Personen

  • 1/2 Hokkaido
  • 100g Walnüsse
  • 50ml Walnussöl
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Paprika
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Chiliflocken
  1. Zuerst schneidest du den Kürbis in kleine Stückchen und kochst sie für circa 15min in einem Topf. 
  2. Die Walnüsse hackst du und röstest sie ohne Öl in einer Pfanne. 
  3. Anschließend nimmst du die Kürbisstücke wieder aus dem Topf heraus und gibst sie zusammen mit den Walnüssen, dem Öl und den Gewürzen in einen Mixer. Am besten funktioniert das mit dem Mixer einer Küchenmaschine. Wenn du keine besitzt, tut es auch ein normaler Standmixer. Hier empfehle ich, die Zutaten nach und nach hinein zu geben und immer für ausreichend Flüssigkeit im Mixer zu achten, um ihm die Arbeit etwas zu erleichtern. 
  4. Nun kannst du das Pesto direkt verwenden oder vor dem Verzehr noch erwärmen. 

Pestos schmecken übrigens nicht nur mit Pasta, sondern eignen sich auch toll als Brotaufstrich, als Dip oder als Füllung für einen Brotkranz.
Was machst du alles mit Pesto? Lass mir gern Anregungen da. 🙂

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