Apfel-Walnuss-Kuchen

Was für ein schöner Anblick in den letzten Tagen: Nebelschwaden hängen morgens über den Feldern, Laubbäume, die immer bunter werden, trotzen dem grauen Himmel mit ihrer Farbenpracht und die Äste des Apfelbaums in meinem Garten hängen voll mit faustgroßen, säuerlichen Äpfeln, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Weil ich sie nicht alle essen kann und auch Apfelmus nicht kiloweise benötige, suche ich alle Jahre wieder nach neuen Koch- und Backideen mit Äpfeln. Neben dem klassischen gedeckten Apfelkuchen gibt es natürlich auch tausend andere Möglichkeiten, Äpfel zu verarbeiten und eine möchte ich dir heute vorstellen: meinen Apfel-Walnuss-Kuchen. 

Mein veganer Kuchen kommt dabei nicht nur ohne Ei, sondern auch ohne Butter aus. Stattdessen watet er mit gesunden Fetten aus den Walnüssen auf und ist Dank Apfelmus trotzdem saftig. Ein Rezept für selbstgemachtes Apfelmus folgt bald.

Für die Pflanzenmilch empfehle ich Hafer- oder Mandelmilch; beide harmonieren mit den übrigen Zutaten. Den Zucker kannst du wahlweise auch durch Ahornsirup oder Honig ersetzen. Dadurch wird er noch weniger süß und bekommt eine leichte Karamellnote. Ich persönlich backe lieber mit Natron und Zitronensaft statt mit Backpulver. Das hat den einfachen Grund, dass ich dadurch Verpackungen spare und gleichzeitig die Backtriebmittelmengen selbst dosieren kann. Du kannst statt der angegebenen Menge Natron mit Zitronensaft aber auch ein Päckchen Backpulver verwenden. Wenn du es gern richtig zimtig magst, empfehle ich dir, einfach so viel Zimt in den Teig einzurühren, wie du es gern hast. Mein Kuchen hat im Original nur eine leichte Zimtnote.

Saftig, vegan und ohne Fett – mein Apfel-Walnuss-Kuchen

Mein Rezept ist für eine 20cm Springform gedacht. 

  • 2 handvoll Walnüsse
  • 5 EL Apfelmus
  • 100g Rohrohrzucker
  • 100g Dinkelmehl
  • 70ml Hafermilch
  • 1 TL Zimt, gehäuft
  • 1 TL Natron + 2 EL Zitronensaft
  • 1 Apfel, Sorte deiner Wahl
  • 2 EL Ahornsirup
  1. Zuerst hackst du die Walnüsse. 
  2. Danach rührst du den Zucker und das Apfelmus schaumig. 
  3. Anschließend fügst du Dinkelmehl, Hafermilch, Zimt, Natron und Zitronensaft hinzu. Der Zitronensaft sollte dabei kurz die Möglichkeit haben, das Natron aufzuschäumen. 
  4. Nach dem Waschen entkernst du den Apfel und schneidest ihn in dünne Scheibchen. 
  5. Den Teig füllst du in eine gefettete Springform. Die Apfelscheibchen ordnest du kreisförmig in Form einer Sonne auf dem Teig an. Andrücken ist nicht notwendig. 
  6. Zum Schluss beträufelst du die Schiebchen mit dem Ahornsirup und backst den Kuchen bei 175°C für circa 45min. 

Der Kuchen schmeckt nicht nur am Nachmittag mit einem Kaffee, sondern ist auch zum Frühstück geeignet, weil er nicht so süß ist wie ein klassischer Kuchen, durch das Dinkelmehl aber ziemlich satt macht. Welcher ist dein liebster Apfelkuchen? Lass mir gerne einen Kommentar da 🙂 

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